Neue Regelungen zur Telefonwerbung in § 7a UWG

— Veröffentlicht 07.10.2021

Ab dem 1.10.2021 hat derjenige, der mit einem Telefonanruf gegenüber einem Verbraucher wirbt, dessen vorherige ausdrückliche Einwilligung in die Telefonwerbung zum Zeitpunkt der Erteilung in angemessener Form zu dokumentieren und gemäß Absatz 2 Satz 1 aufzubewahren. Danach müssen die werbenden Unternehmen den Nachweis ab Erteilung der Einwilligung sowie nach jeder Verwendung der Einwilligung für fünf Jahre aufbewahren.

Ein Verstoß gegen diese neue Verpflichtung zieht nach § 20 UWG ein Bußgeld nach sich. Die Höhe der Geldbuße kann bis zu 50.000 Euro betragen.

Wichtig ist also, dass die Einwilligung eingeholt und richtig, vollständig und rechtzeitig dokumentiert und mindestens fünf Jahre aufbewahrt wird!

Für weitergehende Fragen im Zusammenhang mit dem Themenkreis der rechtskonformen Werbung wenden Sie sich gerne an unser Expertenteam!