BSI warnt– Kritische Schwachstellen in Exchange-Servern

— Veröffentlicht 08.03.2021

Schwachstellen in Exchange-Servern macht sofortiges Handeln notwendig!

Das BSI teilt mit einer aktuellen Pressemitteilung Folgendes mit:

"Zehntausende Exchange-Server in Deutschland sind nach Informationen des IT-Dienstleisters Shodan über das Internet angreifbar und mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits mit Schadsoftware infiziert. Betroffen sind Organisationen jeder Größe. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat begonnen, potentiell Betroffene zu informieren. Es empfiehlt allen Betreibern von betroffenen Exchange-Servern, sofort die von Microsoft bereitgestellten Patches einzuspielen."
 

Praxistipp:

Die Betreiber von u.U. betroffenen Exchange-Servern sollten unbedingt, die seit dem letzten Mittwoch von Microsoft zur Verfügung gestellten Sicherheitsupdates vornehmen.

Sofern sich in Ihrem Unternehmen Hinweise für einen Datenangriff ergeben, setzen Sie sich mit ihrem IT-Administrator in Verbindung. Sollten Sie den Verdacht haben, oder Indizien dafür sprechen, dass personenbezogene Daten abgeflossen sind, sind  Sie verpflichtet eine Meldung innerhalb von 72 Stunden bei Ihrer zuständigen Aufsichtsbehörde zu machen. Wir stehen Ihnen hierbei als Ansprechpartner zur Verfügung und unterstützen Sie gern.